Theater AG St. Katharina - Kultur in der Gemeinde

1986 gründete sich die Theater AG St. Katharina Kohlscheid. Mehrere Pfarrjugendliche unterschiedlichster Gruppierungen (KJG, Messdiener, Pfadfinder, Jugendchor) hatten die Idee dazu, wollten Theater aufführen und fanden sich zu dieser neuen Gruppe zusammen.

Nach dem ersten Jahr der Vorbereitung kam es im Frühjahr 1987 zu einer ersten Premiere: George Bernard Shaws „Pygmalion“, die literarische Vorlage zu „My Fair Lady“ wurde auf Kohlscheids neuer Bühne uraufgeführt.

Die Gruppe ist zwischenzeitlich autark geworden und hat sich in unserer Gemeinde als eigene Gliedgemeinschaft gefestigt. In ihr wirken nach wie vor die Gründungsmitglieder, erste weitere Mitglieder und Interessierte mit, um alljährlich mit einer Bühnenaufführung vielen Theaterfreunden Freude zu bereiten. Alljährlich zu Mittfasten ist es dann soweit: Dann hebt sich an mittlerweile fünf Aufführungsabenden der Vorhang im Pfarrsaal Sankt Katharina zu einer neuen, vergnüglichen Inszenierung. Dabei ist das eigentliche Theaterspiel nicht alles. Vom Bühnenbau bis zur Maske, vom Erlernen der Texte bis zum Aufführen des Stückes gehört für die Theater AG St. Katharina Kohlscheid alles zum Theatermachen dazu.

Am 24. März 2017 ernannte die Theater AG St. Katharina Kohlscheid aus Dankbarkeit für 30 Jahre Kartenvorverkauf Nelly Schaffrath zum Ehrenmitglied (Foto unten unter Bildergalerie 2017).

Treffen:

regelmäßige Treffen außerhalb der Schulferien jeden Montag ab 20 Uhr im Jugendheim St. Katharina

Kontakt:

Bernd Schaffrath, Schreberstraße 39, 52134 Herzogenrath
Telefon 02407/4466, Telefax 02407/59788, E-Mail theaterkohlscheid@t-online.de
Facebook: www.facebook.de/TheaterKohlscheid

Theateraufführung 2018

Di, 13. Mär 2018
31 Bilder

Rückblick auf die Spielzeit:

 

Nach gelungenen fünf ausverkauften Theateraufführungen vor 700 restlos begeisterten Gästen schloss sich am 17. März 2018 für die diesjährige Spielzeit der Vorhang bei der Theater AG St. Katharina Kohlscheid.

Mit der Boulevardkomödie „Camping, Koks und Hollywood!“ hatte die Gruppe wieder einmal einen Glücksgriff getan und Autor Bernd Spehling den Zeitnerv der Gäste getroffen. Wenn die Story auch vorhersehbar war, was aber sicherlich genau den Reiz dieses Stückes ausmachte, amüsierten sich die Gästen jeden Abend auf‘ Neue über zweieinhalb Stunden im Jugendheim St. Katharina vom Feinsten.

Dabei führte das Bühnenstück in drei Akte die Gäste diesmal auf die einsame Insel Halligström. Einsam deswegen, da sie bis vor kurzem noch vom Festland abgebunden war und auf der Insel jeder jeden kennt. Doch 22 Prozent der Bevölkerung wussten zudem nicht, dass es überhaupt eine Inselverwaltung, also ein Rathaus, gibt. Und genau in diesem spielt das Stück dann auch. Da wurden Schubladen geöffnet, die man Bestens kennt. Gerade die Beamten standen im Mittelpunkt des Geschehens. Aber auch deren „Gäste“. Zum Beispiel ein Bauinteressent, der dem Zuständigkeitsgerangel ausgeliefert ist. Aber seitdem die Insel mit dem Festland über einen Damm verbunden wurde, gesellen sich allerlei Gestalten auf diese. Da ist zum einen die neue Managerin der Kurverwaltung, die gemeinsam mit einer Unternehmensberaterin den Beamten modernes, kundenorientiertes und betriebswirtschaftliches Arbeiten beibringen will. Und das vor Augen eines Fernsehsenders, der mit seinem gesamten Team darauf aus ist, jede Verfehlung vor die Linse zu bekommen. Und ausgerechnet aus Bottrop, dem Ort, in dem ein Beamter seit zwölf Jahren Urlaub macht, reist ein seltsames Pärchen an, das auf der Insel ein Etablissement errichten möchte. Zudem gesellt sich ein Campfamilie ein, deren Zelte schlussletztendlich von einem Bulldozer platt gemacht werden. Aufregung pur – auf Halligström, auf der Bühne im Jugendheim St. Katharina, für die Gäste der Theater AG, bei dem kein Auge trocken blieb.

Und erstmals stellte sich die Theatertruppe einer ganz besonderen Herausforderung. Manch Schauspieler schlüpfte gleich in mehrfache Rollen und musste nicht nur durch die Verwandlung des Kostüms einen neuen Charakter erschaffen.

Regisseur Georg Schölzel hatte alles fein säuberlich zusammengeführt und kletterte jeden Abend in den Souffleurkasten, um nach vielleicht dennoch verloren gegangenen Worten suchen zu helfen.
Und „Neuzugang“ Yvone Barthelmie in der Theater AG St. Katharina Kohlscheid spielte in diesem Jahr Audiosounds ein, so dass der Bulldozer aber auch Telefongeläute etwa und Martinshorn eines Polizeieinsatzfahrzeuges täuschend echt durch den Saal schallten.

In dem Dreiakter wirkten

  • Paul Schäfermeier als Künstler Jacques de Leviere und Bordell-Eröffner Enno Bertels,
  • Lukas Schaffrath als Kameramann, Baugrundstückskäufer und Bodyguard,
  • Robert Grabo als Beamter,
  • Bernd Schaffrath als Beamter und Direktor,
  • Mario Goldbach als Camping Fan, Filmregisseur und Manager,
  • Andrea Goldbach als Managerin und Bodyguard,
  • Filippa Böker als Tochter der Camperfamilie,
  • Biggi Müller als Kurdirektorin,
  • Ursula Baggen als Ehefrau des Camping Fans und Stylistin,
  • Andrea Schaffrath als Fernsehmoderatorin und Reinigungskraft,
  • Birgit Ligensa als Beamtin,
  • Daniela Havenith als Beleuchterin und Amüsierdame und
  • Sabine Böker als Filmdiva mit.


Zum 31. Male bereitete die Theater AG St. Katharina nun große Freude und bereicherte das kulturelle Leben Kohlscheids ausgelassen.
Zum Sommer 2018 geht es in die Planung für die Spielzeit 2019. Man darf also wieder gespannt sein.

Schauen Sie sich gerne auch die Bildergalerie weiter unten an.

Und lesen Sie hier auch einen Bericht des Stadtmagazins "Und Sonst!?":

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