Sankt Mariä Verkündigung Bank

Kirche Bank (c) W. Hübscher

Ein Rundgang durch die Kirche:

1. Auf dem Tabernakel ist die Verkündigung Mariens als Kupferrelief dargestellt. Es steht seit November 1992 wieder zentral an der Rückwand des Chorraumes. Die Stele ist von Sepp Hürten entworfen und von Fa. Langenberg gebaut.

2. Das ewige Licht wurde von der Goldschmiedewerkstatt Fa. Peter Bücken gefertigt und ist seit dem 24.3.1981 in der Kirche aufgestellt.

3. Das Kreuz mit Christusfigur ist aus dem Jahre 1953. Das Kreuz selber ist heute aus Eichenholz gefertigt, hebt sich farblich vom Corpus ab und wurde durch Spenden finanziert. Seit dem 6.2.1981 hängt das Kreuz freischwebend über dem Altar. Die Christusfigur stammt von Heinrich Erlenkötter (1922-1977), einem Bildhauer aus Wiedenbrück. Es wurde großer Wert darauf gelegt, dass Christus den Eintretenden anschaut und so sein Sühnopfer für jeden persönlich erfahrbar wird.

4. Das Fensterbild ist ein Fragment einer älteren Verglasung und wurde wohl gegen 1900 geschaffen. Es stellt die Verkündigung der Engelsbotschaft an Maria dar, der auch beim Angelusläuten gedacht wird (Luk 1,26-38).

5. Der Zelebrations-Altar wurde vom Kölner Bildhauer Sepp Hürten (1928) entworfen. Er wurde von der Fa. Ortmanns hergestellt und besteht aus Blaustein von Aachen-Sief. Geweiht wurde er von Weihbischof Dr. Gerd Dicke am 13. September 1980. Er enthält Reliquien der Gefährten des hl. Gereon und der hl. Ursula.

6. Die Marien-Statue aus dem Jahre 1955 stammt aus Oberammergau und wurde vom Bildhauer Dori Neu geschaffen. Sie ist mit Mond und Schlange dargestellt, aus Lindenholz geschnitzt und 160 cm hoch (Offb 12,1.2).

7. Die Josefs-Statue aus dem Jahre 1956 ist ebenfalls von Dori Neu (1911-1988) aus Lindenholz geschnitzt. Josef ist hier als junger Handwerker mit Beil und Winkelmaß dargestellt. Auch hat er keinen Heiligenschein. Seine Größe ist der der Maria angepasst.

8. Der Grundstein an der Säule besagt: AD 27 IV 1952 (im Jahre des Herrn 27.4.1952).

9. Der Ambo ist gleichfalls von Sepp Hürten passend zum Altar gestaltet, aus Blaustein gefertigt und seit 1980 in der Kirche.

10. Die Kirchenfenster wurden vom Aachener Glasmaler Walther Hugo Benner (1912-2005) ornamental geschaffen und sind ab 1954 entstanden. Er hat u.a. auch die Fenster in der Chorhalle des Aachener Domes gestaltet.

11. Der Kreuzweg wurde am 20.2.1955 von Pater Jacobus Wallenborn eingeweiht. Er ist eine Schenkung des Frauen- und Müttervereins und wurde als Natursteinmosaik vom Münchener Bildhauer Roland Friederichsen (1910-1992) ausgeführt.

12. Der Maria-Hilf-Altar ist 43 x 54,5 cm groß und in Opaline-Ausführung von Glasmaler Frans Griesenbrock (1916-2010) aus Vaals 1956 erstellt worden.

13. Die Antonius-Statue ist aus Lindenholz gefertigt und stammt aus Oberammergau von der renommierten Schnitzerei Georg Lang und Erben. Sie wurde 1952 angeschafft.

14. Das Herz Jesu Bild mit der Vision von Sr. Faustina stammt aus Rom und trägt die Unterschrift „Ich vertraue auf Dich“. Es wurde von Franz Grünweller gestiftet. Er fertigte auch die Kerzenständer hier und bei Nr. 15 an.

15. Die Heiligenfigur des Judas Thaddäus, dargestellt mit Büchern und Keule, wurde am 19.10.1981 eingesegnet. Sie wurde im Kloster Maria-Wald, Heimbach, geschaffen und von Pfarrangehörigen gestiftet.

16. Das Fensterbild Rose auf der Orgelbühne wurde von Rainer Fietzek (1941-2009) aus Coesfeld geschaffen und schmückt die Kirche seit dem 18.11.1980. In der lauretanischen Litanei wird Maria als die „geheimnisvolle Rose“ bezeichnet. Diese Rose versinnbildlicht Maria in ihrer Reinheit, Schönheit und Zurückhaltung.

So sind auch die Farben in weiß und gelb gewählt. Das üppige Grün ohne Dornen des Fensters steht für Harmonie und Lebensfreude.

Die Orgel, erbaut von der Aachener Orgelbaufirma Karl Bach im Jahre 1950, hat 9 Register, die sich auf zwei Manuale und Pedal verteilen.

Das Hauptportal schmücken seit Juni 1958 Kupferplatten, von denen zwei mit plastischen Treibarbeiten verziert sind. Goldschmied Ludwig Mohnen (1910-1976) aus Stolberg hat links die „Schutzmantelmadonna“ als Symbol der Kirche und rechts die Heimkehr des verlorenen Sohnes als Symbol der Pilgerschaft des Menschen auf dieser Erde dargestellt.

Die Kirche verfügt heute über drei Glocken im Gloriaton. Die Marienpfarrglocke in f ist die größe und trägt die Inschrift: Sancta Maria ab archangelosalutat ora pro parochianis tuis (Heilige Maria, vom Erzengel gegrüßt, bitte für deine Pfarrgemeinde). Die Michaelsglocke in g hat die Inschrift: Sancte Michael protector patriae nostrae defendonos in Proelio (Heiliger Michael, Beschützer des Vaterlandes, verteidige uns im Kampf). Die Bonifatiusglocke in b ist die kleinste Glocke und hat die Inschrift: Sancte Bonifati apostolus germanorum confirma nos in fide (Heiliger Bonifatius, Apostel der Deutschen, bestärke uns im Glauben). Diese Glocke läutet heute den Angelus. Die Glocken wurden am 13.12.1953 geweiht.